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Wichtiger Hinweis zu den Pflichtbestandteilen einer ordnungsgemässen Rechnung im Sinne von § 14, 14a UStG durch das Amtshilferichtliniengesetz

 

Aus gegebenen Anlass möchte ich Sie nochmals über die gesetzlichen Pflichtbestandteile einer ordnungsgemässen Rechnung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes informieren.

Gemäss § 14 Abs. 4 und 14a UStG muss eine Rechnung folgende Angaben enthalten, damit sie als ordnungsgemäss im Sinne des Umsatzsteuergesetzes gilt und den Rechnungsempfänger, sofern er Unternehmer im Sinne von § 2 UStG  und nicht Kleinunternehmer im Sinne von § 19 Abs. 1 UStG ist, zum Vorsteuerabzug berechtigt.

 

1. den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers

2. die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer  o d e r   die ihm vom Bundeszentralamt für Steuern erteilte Umsatzsteueridentifikationsnummer

3. das Ausstellungsdatum

4. eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird (Rechnungsnummer)

5. die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung

6. den Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung

7. das nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschlüsselte Entgelt für die Lieferung und sonstige Leistung, sowie jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts (z.B. Rabatte und Skonti)

8. den anzuwendenden Steuersatz sowie den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag oder im Falle einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, das für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt

9. bei Leistungen im Sinne des § 13b UStG muss die Angabe "Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers", bei Leistungen im Sinne des § 25 UStG muss der Hinweis "Sonderregelung für Reisebüros" und bei der Differenzbesteuerung nach § 25a UStG muss der Hinweis "Gebrauchsgegenstände/Sonderregelung", "Kunstgegenstände/Sonderregelung" oder "Sammelstücke und Antiquitäten/Sonderregelung" verwendet werden.

10. in den Fällen des § 14 b Abs.1 Satz 5 UStG  (Handwerkerrechnung) einen Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfängers 

 

Nur wenn alle Rechnungsbestandteile vollständig vorhanden sind, handelt es sich um eine ordnungsgemässe Rechnung, die den Leistungsempfänger zum Vorsteuerabzug berechtigt.

 

Ich bitte nochmals auf die Vollständigkeit der Rechnungsbestandteile zu achten, um im Vorfeld rein formalen Problemen bei eventuellen Umsatzsteuersonderprüfungen vorzubeugen.